Hundehaftpflichtversicherung

Unfälle passieren. Wie schnell fällt einem ein wertvolles Glas aus der Hand oder schießt der Nachwuchs beim Spielen den Ball ungünstig auf Nachbars Auto. Aus diesem Grund verfügen die meisten Deutschen über eine Haftpflichtversicherung für sich und ihre Familie. Dumm nur, wenn zur Familie auch der geliebte Vierbeiner gehört, denn dieser ist nicht mitversichert. Deshalb sollte extra für das Haustier eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Hunde sind manchmal genauso unbedarft und tolpatschig wie kleine Kinder und ohne das sie es beabsichtigen, passieren auch ihnen schnell Missgeschicke. Wenn etwas zu Bruch geht, er die Türrahmen der Mietwohnung anknabbern würde oder gar jemanden beißt, dann springt die Versicherung ein und kümmert sich um die Schadensregulierung.

Diese Aussicht ist sehr beruhigend für die Halter, denn sonst kann es schnell sehr teuer werden und zu einer ernsthaften finanziellen Belastung ausarten. Allerdings fallen längst nicht alle Hunde unter den Versicherungsschutz. Welcher Hund aufgenommen wird entscheiden die Versicherungen meist individuell, nehmen aber selten Hunde, die älter sind als vier Jahre oder Hunde, die unter die gefährlichen Rassebestimmungen fallen. Da bleibt das Risiko allein auf Seiten des Halters. Auch inhaltlich unterscheiden sich die rund 120 unterschiedlichen Versicherungen stark.

Daher sollte unbedingt im Vorfeld abgeklärt werden, welche Leistungen im Paket enthalten sind und für welche Dinge die Versicherung nicht geradesteht. Nur so lassen sich spätere Streitigkeiten und unerwartete Eigenleistungen verhindern. Um im dichten Urwald der Anbieter nicht den Überblick zu verlieren, empfehlen sich Tarifvergleiche. Darüber finden sich dann schnell und einfach Aufstellungen über die Leistungen und die jährlich zu erwartenden Kosten für den Hundehalter.

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