Junghunde und Welpen

Wenn aus Spiel, Ernst wird.

Kommt man in die Situation, dass man einen Junghund (ca. 1 Jahr) hat und ein Welpe dazukommt, gibt es einige Änderungen. Nicht nur das, das ganze erarbeitete Konzept des Spazierengehens sollte neu definiert werden, auch das Spielen.

Während sich bisher das Spielen auf Mensch und Hund konzentriet hat, sieht es jetzt eher nach Raufen und Schnappen aus. Wer so etwas nicht kennt, denkt schnell das nun Schlimmeres passiert. Bei solchen Spielen werden aber Eigenschaften traininert, die für das spätere Leben wichtig sind. Die Rangordnung wird ebenfalls dadurch festgelegt. Eine klare Struktur ist ein Muss im Leben von Hunden und in einem Rudel wird immer das stärkste Tier der Anführer sein. Damit das im Zusammenspiel mit Menschen auch so ist, muss klar definiert werden, dass der Mensch das Sagen hat und nicht der Vierbeiner. Sind die Fronten geklärt zwischen Mensch und Hund ist das Zusammenleben eine wunderbare Erfahrung. Das zueinanderfinden von zwei Hunden ist dann wieder eine neue Herausforderung. Wer ist nun hier auf Hundebasis der stärkere, wer darf mehr als der andere und vor allem, wer darf mehr mit dem Menschen zusammensein. Resoursen werden ausschliesslich vom Menschen verteilt und somit konkurrieren die Hunde darum, wer Vorrang hat. Diese “Machtkämpfe” sollten weitestgehend die Hunde selber austragen, ohne das der Mensch eingreift. Solange es unblutig zugeht, werden die meisten Sachen so am einfachsten geklärt und die Fronten sind dann auch hier klar.
Wird aber aus Spiel Ernst muss eingeschritten und die Hunde getrennt werden.

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